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Archive for 6. September 2010

Da liesst man sich durch die Gazetten bzw. ihren Online-Ablegern und wird im Zuge der Causa Sarrazin mit Argumenten bedroht konfrontiert, die dümmlicher nicht sein können. Vor allem das Revolverblatt mit den 4 Buchstaben setzt eine Kampagne in Kraft, die etwas anprangert, was überhaupt nicht sichtbar ist. Das Ende der Meinungsfreiheit. Ich weiß ja nicht, ob Thilo S. bereits im Zensurgefängnis des Grundgesetzes sein Dasein fristet, aber meiner Beobachtung zufolge tingelt er durch sämtliche Sprechblasenshows im öffentlichen Rundfunk. Und ja, er stellt seine Thesen vor, und ja, er darf das, und ja, keiner verbietet ihm das Wort. Oder hat jemand, wie in Nordkorea üblich, schon erlebt, dass auf einmal ein schwarzer Bildschirm bzw. das Testbild auf dem Bildschirm prangt, wenn er sein Buch propagiert? Er darf doch sagen was er will, niemand verbietet es ihm. Hier wird Meinungsfreiheit mit Meinungshoheit verwechselt. Nur weil vllt. der gebildete Teil des Volkes, seinen Versuchen,wissenschaftlich plump-provokativ ein düsteres Zukunftsszenario zu kreieren, nicht folgt, heisst das doch nicht, dass dieser Personenkreis möchte, dass sein Schmöker auf dem Scheiterhaufen landet. Es wird einfach dagegen argumentiert. Dies ist normal, wenn jemand Thesen aufstellt, die diskussionswürdig sind.

Aber meine „Lieblingszeitung“  nimmt natürlich die reflexartigen Ergüsse der Berufsempörer dankbar auf, und konstruiert einen Angriff auf die Meinungsfreiheit von dieser Seite. Sie sagen auch nur ihre Meinung. Mehr nicht. Und die darf ihnen die BLÖD nicht verbieten, auch wenn sie für deren Redakteure kongnitiv nicht verarbeitbar ist.

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