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Archive for November 2010

Wunderbar.

Für mehr grüne Bügelbretter auf dieser Welt.

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Femin(besch)ismus.

Geht ja grad hoch her im nationalen Frauenführerrat. Und das lustige dabei ist, keine der beiden Streitparteien hat nur annähernd begriffen, was sie da tun. Gewiss, das Empören über Meinungen aus der anderen politischen Ecke gehört zum Ritual . Aber diesmal ist es einfach nur peinlich. Aus einem ganz einfachen Grund. Es fehlt, wie meistens in politischen Debatten, an Differenziertheit. Grenzüberschreitungen können nicht tolereriert werden, auch wenn die eigene Persönlichkeit danach schreit. Nein, das Gesamtkonzept der Ideologie muß gewahrt bleiben. Und das ist, gerade in diesem Fall absoluter Schwachsinn. Vielleicht merken unsere Alpha-Frauen das auch einmal.

Es geht um die Folgen der Feminismusbewegung Schwarzer‘ Prägung. Und ja, Frauen können dankbar sein, dass sich diese Frau für mehr Rechte eingesetzt hat. Das war wichtig, das war prägend, das war entscheidend. Und ja, man kann es auch übertreiben. Nicht jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger, nicht jede Frau muss unterdrückt werden, um den Geschlechtsakt vollziehen zu können , und nicht jede Frau möchte unbedingt in Positionen, wo die Politik sie gerne hätte. Was man da an Schwachsinnsargumenten zu lesen bekommt, ist einfach nur bedrückend. Das schlimme ist, es wird dabei gegen die Frau an sich gearbeitet. Ihr wird jegliche Einflussnahme auf ihre Lebensentscheidungen abgesprochen. Ja, Frau Schwarzer, es gibt sowas wie Liebe, die eine Frau dazu treibt, sich dem Mann gegenüber hinzugeben. Ja, Frau Schwarzer, es gibt Frauen, die sind zufrieden mit ihrem Leben in ihrer Rolle als einfache Sachbearbeiterin. Haben sie jemals mit Frauen geredet? Manche trauen es sich einfach nicht zu, Führungsverantwortung zu übernehmen. Und was glauben Sie, wie geht es dieser Frau, wenn sie anhand von Quoten eben genau dahin getrieben wird? Richtig, sie wird nicht anerkannt. Sie wird sich auf ihr Geschlecht reduziert fühlen, weil sie nur aufgrund dieses Attributes in eine Quotenposition gekommen ist. Diese Situation stellt doch eine absolute Konterkarierung der Frauenbewegung dar, in der gerade nicht anhand des Geschlechts unterschieden werden soll.

Es gibt doch Chancengleichheit für beide Geschlechter. Wenn eine Frau etwas erreichen will, steht ihr doch alles offen, viele wollen das aber einfach eben nicht. Deshalb halten Sie verdammt nochmal ihr Maul, wenn sich Frauen nicht an ihre Idee halten wollen, weil sie mit anderen Lebenseinstellungen glücklicher sind. Und jede Frau hat ein Recht aufs Glücklichsein. Das ist doch in ihrem Sinne.

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Mal kurz meine Gedanken zu relevanten Ereignissen in der letzten Zeit.

Schäuble, die Antipode einer Führungspersönlichkeit.

Wer dies hier gesehen hat, und es dann nicht mit Kopfschütteln quitierte, ist sowieso verloren. Selten hat man einen Minister live erlebt, der seinen wichtigsten Mitarbeiter (Pressesprecher = Propagandaverantwortlicher) dermaßen der Lächerlichkeit preisgibt. Das höhnende Gelächter der Presseclaqueure trieb mir zudem noch ein hohes Maß an Ekelreiz ins Stammhirn. Nun ja, jetzt weiß auch der Normaldepp, was diese Kaste vom Urnenpöbel hält, wenn in aller Öffentlichkeit Ministerialmitarbeiter zusammen gefaltet werden, die eigentlich gute Neuigkeiten zu verkaufen hatten. Am besten, er geht mit Rollstuhl-Lafette auf Terrorristenjagd, die er ja damals immer überall gesehen hat. Das wäre Dienst am Volk. Denn Fanatiker leben erfahrungsgemäß auf einer Farm in Texas.

Wein predigen, Wasser liefern.

Die Mutti der Nation winkte letztens auf dem Integrationsgipfel lustig in die Runde. Ja, man hat vor, ja, man müsse, ja, man sollte….JA MAN KANN, aber nur wenn man will. Dies ist nicht der Fall. Integration ist nicht gewollt. Anders kann ich diese Meldung nicht verstehen. Überall wo man versucht, jahrelange Versäumnisse aufzuholen, wird einem das Geld gestrichen. Will der Migrant deutsch lernen, findet er kein Angebot. Weil dies so ist, wird ihm vorgeworfen, er möchte sich nicht integrieren. Immerhin kann der Bayern-Horst so mal wieder seine primitiven Ackerfürsten aufstacheln. Deren prolliger Türkei-Urlaub fürs nächste Jahr selbstverständlich schon gebucht ist.

Glamour-Girl im Tittensumpf

Stephanie zu Guttenberg. Urenkelin Bismarcks. Ehefrau der Verteidigungsministerattrappe Karl-Theodor zu Guttenberg. Und scheinbar eine Verächterin des Strafgesetzbuches. Denn diese Wohlstandsschnepfe steht für eine Sendung Pate, deren Hauptziel es ist, einen Strafrechtsparagraphen zu installieren, der schon längst existiert. Bis die Redaktion des Schmuddelsenders dies herausgefunden hat, wird im Schnellschnittverfahren, und mit Hilfe der widerwärtigen Agent-Provocateur-Technik, den Dumpfbacken am anderen Ende des Flachbildlebens verklickert, im Internet gibts tausende perverse Sexgangster, die es auf Jugendliche abgesehen haben. Ironie bei der ganzen Sache: Während Mutti- und Vati-Dumpfbacke geifernd diesen Schmarn konsumieren, hat das frühreife, nichterzogene Rotzgör im Kinderzimmer genug Zeit zu chatten. Wahrscheinlich mit ihrem Onkel, den Kindesmißbrauch findet nunmal im höchsten Maße in der eigenen Familie statt. Erwähnt aber keiner. Denn Familie ist das Sakrileg der Konservativen. Da muss eben der psychisch kranke Internettäter herhalten. Ach was, das pöse Internet  insgesamt.

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