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Archive for April 2011

Da das Fest des Eiersuchens, eine andere Bedeutung haben diese Tage für mich nicht, wieder in die Nähe rückt, kommen unsere Moralhüter mal wieder angeschissen und beklagen den Verfall der Sitten. Beim Priesterskandal kleinlaut, wird der nun Pöbel gewarnt, die Achtung vor der Kreuzigung zu wahren. Ansonsten wird die Ordnungsmacht mit dem Gesetz in der Hand, die gefälligst in absoluter Stille zu haltende Erinnerung an den  2000  Jahre alten Todestag des angeblich tolerantesten Menschen der Geschichte durchsetzen.

Leider kenne ich Jesus nicht. Warum soll ich mich an ihn dann erinnern und betrauern? Warum soll ausgerechnet an seinem Verscheidetag ein Zwang zur Ruhe existieren? Konterkariert das nicht seinen Willen bzw. seine Lebenseinstellung, jeder soll machen wie er lustig ist? Aber nein, die Ordensspiesser verbitten sich jegliche Diskussion. Schon die Anmerkung, in einem säkuleren Staat sollte doch das Weltliche gelten und nicht ein mucksmäuschenstiller Ringelpietz zur Befriedigung tatteriger Asexueller, gilt als Affront gegen die gesamte Christenheit.

Ich habe mit diesen Geistesverführern nichts zu tun. Sie haben sich aus der Politik rauszuhalten. Zu meiner kulturellen Geschichte gehören weder Mißbrauch von Ministranten, Inquisition, Hexenverfolgung und die Ketzerprozesse gegen Wissenschaftler. Ein Verein, der sich der Aufklärung immer noch widerstrebt, der den Humanismus nicht anerkennt und Physik für Blasphemie hält, hat mit meinem Verständnis für kulturelle Errungenschaften nichts zu tun. Mit ihrer Macht, die diese Gruppe nichtselbstdenker Verblendeter nunmal hat, hätte man soviel Leid verhindern können, aber nein, diese Bethanseln erschaffen lieber welches.

Aber Männer in Frauenkleidern sind mir eh schon immer suspekt.

Schon allein die benötigte Amtshilfe durch die weltliche Ordnungs – und Strafverfolgungsmacht zeigt doch, dass ihr vergötterter Oberhimmelsguru keinen Einfluss hat. Sonst könnte er doch jedem mit einem Blitzschlag besuchen, der die Erinnerung an seinen Sohn mit lauter Musik besudelt.

Verbote im Namen des Herrn. Es hat sich nichts geändert.

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Der berühmte und überall geschätzte italienische Staatsphilosoph und Kenner der Politszene bzw. Berater der Bundesregierung, Giovanni T., ereifert sich über die Zustände im deutschen Bundeszirkus. Sein schnaubender Ausbruch über die Regierungsdarsteller geschah, als er eine beliebige deutsche Tageszeitung durchblätterte. Um dieses Glanzstück intellektueler Generalabrechnung an die Nachwelt zu übergeben, veröffentliche ich hier den wörtlichen Mitschnitt seiner Putzfrau:

 

„Es gibt im Moment in diese Land, oh, einige Politiker vergessen ihnen Beruf was sie sind. Ich lese nicht sehr viele Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen: Die haben nicht gehalten Wort. Es gibt keine europäische Land geht so gut und von Zahlen so erfolgreich wie Deutschland. Diesemal hatten die in Regierung drei Spitzen: Merkel, Westerwelle und dann Seehofer. Wir mussen nicht vergessen Seehofer. Merkel ist eine Spitzen mehr Westerwelle e mehr Seehofer. Ist klar diese Wörter, ist möglich verstehen, was ich hab‘ gesagt? Danke. Pfuschen, pfuschen ist die machen in Land.

Ich habe erklärt mit diese zwei Männer: Nach Plagiatsvorwürfen brauchen vielleicht Rücktritt. Ich habe auch andere Politiker gesehen in Europa nach diese Betrugereien. Ich habe gesehen auch zwei Tage die Reaktionen. Ein Kanzlerin ist nicht ein Idiot! Ein Kanzlerin  sehen was passieren in Kabinett. In diese Land es waren zwei, drei oder vier Minister, die waren schwach wie eine Flasche leer!

Haben Sie gesehen Libyen, welche Regierung hat gesprochen Libyen? Hat gesprochen Merkel, oder Seehofer, oder gesprochen Westerwelle? Diese Politiker beklagen mehr als handeln! Wissen Sie, warum die Deutschen  nicht mehr wählen diese Politiker? Weil wir haben gesehen viele Male solche Sachen. Haben gesagt, sind nicht Politiker für die deutsche Regierung.

Zu Guttenberg! Zu Guttenberg ist zwei Jahre hier, hat regiert zwei Jahre, ist immer in Afghanistan. Was erlauben zu Guttenberg? Letzte Jahre gewählt geworden mit Genscher eh… Geissler. Diese Politiker waren Politiker und waren Meister geworden. Ist immer verreist! Hat regiert 2 Jahre in diese Regierung, in diese Land! Muss respektieren die andere Kollegen! Haben viel nette Kollegen, stellen sie die Kollegen in Frage! Haben keinen Mut an Worten, aber ich weiss, was denken über diese Kollegen!

Mussen zeigen jetzt, ich will, demnächst, diese Politiker mussen zeigen seine Volk, mussen allein die Land regieren. Ich bin müde jetzt Vater diese Politiker, eh, verteidige immer diese Politiker! Ich habe immer die Schulde über diese Zustände. Einer ist Merkel, einer, ein anderer ist Westerwelle! Zu Guttenberg dagegen egal, hat nur gespielt 2 Jahre diese Regierung!

Ich habe fertig!“

 

Grandios.

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