Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Mai 2011

Ich bin ja nur so ein kleiner dummer Provinzmuckel, der das Weltgeschehen grösstenteils im Internet erfasst. Deshalb schreibe ich mal so meine Gedanken über das Ereignis vom 2. Mai, als mehrere pakistanische Ex-Generäle durch etwas Krach geweckt wurden, und am nächsten Tag festgestellt haben, dass Osama ihr Nachbar war. Haben die den nie in den 7 Jahren mal beim Bäcker getroffen?

Nun gut, um das also mal zu rekapitulieren. Da geht also der Herr USA in so eine Siedlung, erwischt den verwirrten bärtigen Mann wie er, Gott bewahre, mit seinen X-Frauen nächtigt und schiesst ihm 2 Mal in den Kopf. Einfach so. NEEEEEEEE, der hat sich gewehrt, schreit der Herr USA aber auf (obwohl der Herr USA erstmal irgendeine Ische fragen musste, ob sich da auch der Richtige gewehrt hat) Der Herr USA bleibt ja schliesslich immer liegen, wenn vermummte Elitetruppen sein Revier überfallen. Devot nimmt der Herr USA  dann seine bevorstehende Hinrichtung zur Kenntnis. Das weiß ich nicht, ist aber mein logischer Rückschluss anhand der Argumentation des Herrn USA.

Aber der Herr USA hatte doch einen Grund. Schliesslich hat der bärtige Turbanese damals dasselbe mit dem Herrn USA gemacht. Ist einfach so mal in seine Häuser geflogen. Und da der Herr USA darüber natürlich wütend war, weil so schliesslich 1000 Fensterputzer arbeitslos wurden, hat er gedacht: „Na warte Bürschchen, dich treiben wir erstmal ne Weile rum, damit ich dadurch einen Grund habe meinem Volk und allen anderen dieser Welt sowas lästiges wie Freiheit abzugewöhnen. Danke bärtiger Mann, schliesslich waren wir ja auch früher mal Freunde, als der Feind durch einen roten Stern erkenntlich war.“

Seit dieser Zeit, so 2001, haben all die 100 geheimen Berater des Herrn USA Augenklappen getragen, wenns um den bärtigen Frechdachs ging. Der Herr USA hatte schliesslich noch nicht genug Überwachung geschaffen. Und weil das irgendwie ganz toll ist, und es sich scheinbar um eine ansteckende Krankheit handelt, fingen sogar die Sesselpupser in Berlin damit an. Auffällig hervortraten ein Terroristenverteidiger mit Prinz-Eisenherz-Gedächtnisfrisur, ein rollender Schwaben-Opa, ein lustiger Zwerg der sich Wiefelspütz schimpft und ein ständig wütender Jurist, der jeden Eierdieb nach Sibirien schicken würde. Sein Name verrät schon seine Attitüde. Bösbach. Ähh, Bosbach. Kleiner Witz am Rande. Nun ja, diese illustre Runde war aber nur in den Quasselstrippen-Sendungen der Quotenfrauen im ÖR Rundfunk wirklich erfolgreich in ihrer Agitation. Und sie bockten rum, weil unser oberstes Rechtsstaatsorgan jedesmal mit ihnen schimpfte, was für einen Käse sie wieder verzapfen wollen.

Sowas kennt der Herr USA nicht. Jeder Richter dort hat bestimmt auch irgendeinen Schwippschwagercousinhalbbruder verloren, als die Flugzeuge es nicht an den Hochhäusern vorbei geschafft haben. Einwände gegen Anti-Terrorgesetze (Anti-Freiheits-Gesetze) waren per se als Vaterlandsverrat deklariert. Wer sich Sorgen um die Freiheit machte, galt als Kommunist. Ohne Witz. So denken die da drüben. Schliesslich bestimmt der Herr USA was Freiheit ist. Er hats ja angeblich auch erfunden. Nachdem er jahrelang (im Geiste noch immer) dunkelhäutige Menschen zu Sklaven degradiert hat. Ja, der Herr USA liebt Widersprueche, denn die hat er ja schliesslich auch erfunden. Und traegt sie bis heute wacker auf seiner Flagge. Denn der Herr USA ist ja der Weltpolizist, der Bewahrer des Voelkerrechts, da darf er es schliesslich auch mal brechen. Peanuts. Machen andere ja auch. Er kann ja sogar sicher sein, dass unser Landesvorsteher A.M. entzückt Beifall klatscht. Die Tochter eine Kirchenmannes. Eine Christin bejubelt einen Mord, ihre sabbernde Anhängerschar will aber jeden jugendlichen Rabauken, der über die Stränge schlägt (Achtung, geniales Wortspiel), am Galgen vor dem Bundestag baumeln lassen.

Ich bin abgeschweift. Aber im Prinzip bleibt mir nur eines zu sagen:

Herr USA, du bist raus.

Advertisements

Read Full Post »