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Archive for April 2012

Na die trauen sich was. Die Schweizer. Wer? Na die, die Hustenbonbons erfunden haben, Löcher in den Käse pulen und den Papst bewachen.

Jetzt wollen sie sich 3 Steuerfahneder greifen die ihre Arbeit machen und den Finazmafiosies im Alpenland ihr Geschäftsmodell versauen.  Sicherlich, der Ankauf von „gestohlener“ (eigentlich wurde nur eine Aktentasche im Fitness-Studio liegen gelassen) Bankdaten ist nicht ganz koscher, wurde aber nach deutschem Recht vom Verfassungsgericht als unbedenklich eingestuft. Und jetzt bekommt der Grützi-Fotzi Größenwahn. Sein Recht sei gebrochen wurden. Bankgeheimnis und Wirtschaftsspionage. Dafür müssen die Fahnder büßen, nicht etwa die Entscheider des Kaufs, nein, die Ausführenden. Es wäre ja auch ein erbärmliches Bild, wenn man Schäuble gefesselt an seinen Rolli über die Grenze schiebt. Womöglich droht ihm nach einem Volksentscheid sogar die Folter. Also die 3 Fahnder. Beamte, die im Auftrag des deutschen Volkes deutsches Geld eintreiben. Also 3 Menschen, die man mit Standing Ovations überall empfangen müsste. Stattdessen klatscht der Michel nur bei denen, die es sinnlos ausgeben, z.B. für das hier:

Schlimm, dass durch solche „Bauten“ genaus das Klientel ihre Steuerflucht und -hinterziehung legitimiert, das auf den CDs zu finden ist. Da die Schweiz aber ausser Uhren, Schokolade und Schwarzkonten nichts anderes vorzuweisen hat, sieht sie sich in ihrem Wirtschaftsstandort gefährdet. Nicht auszudenken, wenn jeder ehrlich wäre. Der Verkauf von schwarzen Lederkoffern würde sofort zusammen brechen. Nun gibt es aber die Möglichkeit, beraten durch windige Schmalzganoven mit Wirtschaftsdiplom, den Abfluss der Gemeinwohlfinanzierung auf gewinnbringende Kanäle leiten. Dabei gehts um Summen, die nur unsere „Leistungsträger“ am Fiskus vorbeizuschleichen in der Lage sind. Der Handwerksmeister mit seinem quittungslosen Einnahmen wird müde belächelt.

Es lauern nach Schätzungen 100.000.000.000 € auf Schweizer Konten, die dem Steuerzahler zustehen. Aber da kommt man nicht ran. Durch Berufung aufs Bankgeheimnis sind Fahnder machtlos. Jetzt aber hat man die Daten. Jetzt weiß man, wer Straftaten begangen hat. Und man weiß, dass der Banker genau im Bilde ist, was für Geld da hingefahren wird. Nach deutschem Recht ist das Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Meistens garniert mit Schampus und Austern nach einer Kontoeröffnung. Bei der Sparkasse gibts höchsten einen Kuli oder einen Zollstock.

Deshalb mein Aufruf, ab heute wird zurückgeschossen. Überschwemmt die Bankster mit Anzeigen. Auch unser Recht gilt es durchzusetzen. Und wenn man die berühmte Henne-Ei-Kausalfrage stellt, dann ist die einfach zu beantworten. Ohne Hinterziehung kauft kein Steuerfahnder CDs aus der Schweiz.

Es sei denn, sie ist aus Schokoladenkäsehustenbonbon.

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